Devils & Dust Tour 2005 – Fünf Konzerte in Deutschland

Bruce Springsteens dreizehnte Studioalbum „Devils & Dust“ wurde von Brendan O’Brien produziert und zwischen November 2004 und Januar 2005 in den „Thrill Hill Studios“ in Los Angeles, CA und diversen Locations in New Jersey aufgenommen. Vorrangig haben Steve Jordan (Drums), Brendan O’Brien (Bass), Soozie Tyrell (Violine), Danny Federici (Keyboards bei Long Time Comin‘) und Ehefrau Patti Scialfa am Album mitgewirkt.

Das Solowerk wurde am 26. April 2005 veröffentlicht und landete in Österreich, Belgien, Dänemark, Deutschland, Italien, Niederlande, Schweden, Schweiz, Spanien, England und den Vereinigten Staaten auf Platz 1 der Albumcharts.

Die „Devils & Dust Worldtour“ startete am 25. April 2005 und umfasste 76 Shows in den Vereinigten Staaten, Irland, England, Belgien, Spanien, Italien, Niederlande, Frankreich, Dänemark und Kanada.

Selbstverständlich kam Bruce Springsteen auch für etliche Shows nach Deutschland. Zwischen dem 13. Juni 2005 und dem 28. Juni 2005 präsentierte der „Boss“ Songs seines neuen Albums in München, Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin.

Die fünf Auftritte in der Bundesrepublik waren restlos ausverkauft und lockten knapp 30.000 Zuschauer in die Veranstaltungsorte. Kurz vor Beginn der Deutschlandtour verstarb Terry Magoverns Verlobte. Bruce Springsteen entschloss sich, das Konzert in der „Color Line Arena“ in Hamburg vom 11. Juni 2005 auf den 27. Juni 2005 zu verschieben. Ausserdem wurde die Show im Berliner ICC vom 12. Juni 2005 auf den 28. Juni 2005 verlegt.


Handzettel in der Münchner Olympiahalle

Bruce Springsteen rückte am frühen Nachmittag in der Münchner Olympiahalle an, um 13 Songs zu proben. Bei der Show begeisterte er mit drei Premieren. „Into the Fire“, „Point Blank“ und „Bobby Jean“ wurden bisher nicht gespielt.

Setlist – 13.06.2005 – Olympiahalle München:
Into the Fire / Reason to Believe / Devils & Dust / Lucky Town / Long Time Comin‘ / Black Cowboys / The River / Book of Dreams / State Trooper / Maria’s Bed / Nebraska / Reno / Point Blank / Real World / The Rising / Further On (Up the Road) / Jesus Was an Only Son / Leah / The Hitter / Matamoros Banks / Ramrod / Bobby Jean / Land of Hope and Dreams / The Promised Land / Dream Baby Dream

Auch in der Frankfurter Festhalle stimmte Bruce Springsteen mit „Countin‘ On A Miracle“ (The Rising 2002) eine Tourpremiere an.

Setlist – 15.06.2005 – Festhalle Frankfurt:
Into the Fire / Reason to Believe / Devils & Dust / Empty Sky / Long Time Comin‘ / Silver Palomino / For You / Two Faces / The River / Open All Night / All I’m Thinkin‘ About / The Ghost of Tom Joad / Reno / Countin‘ on a Miracle / Lost in the Flood / The Rising / Further On (Up the Road) / Jesus Was an Only Son / Leah / The Hitter / Matamoros Banks / Ramrod / Land of Hope and Dreams / The Promised Land / Dream Baby Dream

Die 7.500 Fans in der vollbesetzten Phillipshalle durften sich über ein ganz besonderes Highlight freuen. Neben „I Wish I Were Blind“ und „Mary’s Place“ spielte Bruce Springsteen ausserdem „Highway 29“. Die Komposition wurde auf dem Soloalbum „The Ghost of Tom Joad“ im Jahre 1995 erstveröffentlicht und regelmässig bei Konzerten der „Ghost of Tom Joad Tour“ gespielt. Bruce kündigte „Highway 29“ mit folgenden Worten an: „The actual lyrics to that last verse should´ve been: ‚I ain´t gonna fuck it up too bad this time‘. Would´ve been a little more accurate, I suppose, but haven´t done this one on this tour yet, I´m gonna get it out here, it´s from The Ghost of Tom Joad“

Setlist – 16.06.2005 – Phillipshalle, Düsseldorf:
My Beautiful Reward / Reason to Believe / Devils & Dust / Lonesome Day / Long Time Comin‘ / Highway 29 / Incident on 57th Street / Tougher Than the Rest / State Trooper / All I’m Thinkin‘ About / I’m on Fire / Reno / I Wish I Were Blind / Mary’s Place / Racing in the Street / The Rising / Further On (Up the Road) / Jesus Was an Only Son / This Hard Land / The Hitter / Matamoros Banks / Ramrod / Bobby Jean / The Promised Land / Dream Baby Dream

Elf Tage nach dem umjubelten Auftritt in Düsseldorf, machte Bruce Springsteen in der „Color Line Arena“ in der Hansestadt Hamburg Station.

Der „Boss“ präsentierte sich in bester Spiellaune und überraschte mit den Tourpremieren von „Janey, Don’t You Lose Heart“, „Spare Parts“ und „Growin‘ Up“. Bruce Springsteen sagte: „Thanks, I wanna thank everybody for coming out to the show, I´m sorry we had to reschedule. Ich danke fur eure Verständnis … it´s incredible, this junk comes into my head and I speak it. This is etwas Speziales, Speziales fur Hamburg“

Setlist – 27.06.2005 – Color Line Arena, Hamburg:
Downbound Train / Reason to Believe / Devils & Dust / Lonesome Day / Long Time Comin‘ / Highway 29 / Tougher Than the Rest / The River / Part Man, Part Monkey / All I’m Thinkin‘ About / Highway Patrolman / Reno / Janey, Don’t You Lose Heart / Racing in the Street / The Rising / Spare Parts / Jesus Was an Only Son / This Hard Land / The Hitter / Matamoros Banks / Ramrod / Bobby Jean / Growin‘ Up / The Promised Land / Dream Baby Dream

Die „Devils & Dust“ Deutschlandtour endete mit einem Konzert im ICC Berlin. Vor 7.500 Zuschauer begrüsste Bruce Springsteen bei der Zugabe Wolfgang Niedecken auf der Bühne. Die beiden Musiker performten „Hungry Heart“. Zuvor feierte bereits „Sinaloa Cowboys“ seine Tourpremiere.

Setlist – 28.06.2005 – ICC, Berlin:
Adam Raised a Cain / Reason to Believe / Devils & Dust / Lonesome Day / Long Time Comin‘ / Silver Palomino / For You / Two Faces / Part Man, Part Monkey / All the Way Home / Sinaloa Cowboys / Reno / Paradise / Real World / The Rising / Spare Parts / Jesus Was an Only Son / This Hard Land / The Hitter / Matamoros Banks / Ramrod / Hungry Heart / Bobby Jean / The Promised Land / Dream Baby Dream

Die „Devils & Dust Tour“ wurde zum Jahresende mit dem „Billboard Roadworks ’05 Touring Award“ ausgezeichnet.

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