12. Februar 2016 – Philadelphia, PA – Wells Fargo Center – Setlist

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Philadelphia wurde um das Jahr 1681 durch den englischen Einwanderer William Penn gegründet. Der strenggläubige Quäker gab der Siedlung einen biblischen Namen. In der Offenbarung des Johannes wird von sieben Briefen berichtet, die von Jesus Christus diktiert und an frühchristliche Gemeinden in der römischen Provinz Asia (der heutigen Türkei) gesendet wurden:

“An den Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: So spricht der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, sodass niemand mehr schließen kann, der schließt, sodass niemand mehr öffnen kann” – Quelle

Nachdem in Philadelphia am 4. Juli 1776 die von Thomas Jefferson ausgearbeitete Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde, entschloss man sich, die Gemeinde im Jahre 1790 auch zur Hauptstadt des Landes zu ernennen. Darüber hinaus wurde in Philadelphia anno 1787 auch die Verfassung der Vereinigten Staaten ratifiziert.


Philadelphia, PA

Bruce Springsteen spielte gestern Abend – 12. Februar 2016 – das zehnte Konzert der “The River Tour” im “Wells Fargo Center”. Die Arena wurde 1994 auf dem Gelände des früheren “John F. Kennedy Stadium” erbaut und am 31. August 1996 feierlich eröffnet. Bruce Springsteen bestritt zwischen dem 13. September 1999 und dem 6. Oktober 2007 insgesamt 10 Konzerte im “Wells Fargo Center”.

Die 21.000 Zuschauer im ausverkauften “Wells Fargo Center” erlebten erneut eine “The River” Full-Album Show. Darüber hinaus stimmten die Musiker der E Street Band mit “My Love Will Not Let You Down” (veröffentlicht auf “Tracks”, 1998) und “Jungleland” zwei Tourpremieren an.


Born to Run, 1975

Jungleland:
Die 10minütige Rockoper “Jungleland” wurde als letzter Song auf dem 1975er Studioalbum “Born to Run” veröffentlicht. Eingespielt wurde das Stück erstmals im Frühjahr 1974 in den “914 Sound Studios” in Blauvelt, NY.
Bruce Springsteen war mit dieser Aufnahme jedoch sehr unzufrieden und spornte Clarence Clemons an, sein Saxophonsolo zu verfeinern. Darüber hinaus arbeiteten auch Suki Lahav (Violine), Garry Tallent (Bass), Max Weinberg (Schlagzeug), Roy Bittan (Klavier) und Charles Callello (Streichinstrumente) an “Jungleland”.
Schlussendlich wurde die Albumversion im Mai 1975 fertiggestellt und wenig später veröffentlicht. Seine Weltpremiere feierte “Jungleland” bereits am 12. Juli 1974 im New Yorker “Bottom Line”.

Die dreieinhalbstündige Show endete gegen 23:30 Uhr standesgemäss mit “Dancing in the Dark” (inkl. Showeinlage des “Philly Elvis”), “Rosalita” und dem Isleys Brothers Klassiker “Shout”.

Setlist:

Meet Me In The City
The Ties That Bind
Sherry Darling
Jackson Cage
Two Hearts
Independence Day
Hungry Heart
Out in the Street
Crush On You
You Can Look (But You Better Not Touch)
I Wanna Marry You
The River
Point Blank
Cadillac Ranch
I’m A Rocker
Fade Away
Stolen Car
Ramrod
The Price You Pay
Drive All Night
Wreck on the Highway
Atlantic City
Prove It All Night
My Love Will Not Let You Down
Wrecking Ball
Human Touch
Jungleland
The Rising
Thunder Road
Born To Run
Dancing in the Dark
Rosalita (Come Out Tonight)
Shout

Videos:

Die nächsten Konzerte:

  • 16. Februar 2016 – Sunrise, FL – BB&T Center
  • 18. Februar 2016 – Atlanta, GA – Philips Arena
  • 21. Februar 2016 – Louisville, KY – KFC Yum! Center

Mehr Infos:

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