Britische Rocklegende Joe Cocker gestorben

Der britische Sänger Joe Cocker ist am 22. Dezember 2014 im Alter von 70 Jahren gestorben.

Die Zeitschrift “Rolling Stone” zählte ihn zu den grössten Sängern aller Zeiten. Ausserdem wurde er im Jahre 2007 als Mitglied in die “Rock’n Roll Hall of Fame” eingeführt.

1988 tourte Joe Cocker genauso wie Bruce Springsteen durch die DDR.
Im Sommer 1988 traten in Berlin und Dresden nicht nur Depeche Mode, Bryan Adams und Bruce Springsteen, sondern auch James Brown und Joe Cocker auf.

Joe Cocker erblickte am 20. Mai 1944 im englischen Sheffield das Licht der Welt. Bereits mit 15 Jahren schloss er sich diversen Rockbands an und machte sich in der lokalen Musikszene einen Namen.

Der grosse Durchbruch gelang ihm Ende 1968, als er mit dem Beatles Coversong “With a Little Help from My Friends” Platz 1 der britischen Charts erreichte. In Folge dessen wurde er als Hauptact für das legendäre Woodstock Festival in Bethel, NY gebucht.

Anfang der 1970er Jahre bekam Joe Cocker Probleme mit Drogen und Alkohol. Seine Karriere geriet ins Stocken und dem Musiker fiel es immer schwerer, Songs aufzunehmen.

Erst 1982 gelang dem mittlerweile 38jährigen mit der Single “Up Where We Belong” ein beachtliches Comeback. In den folgenden Jahren schafften es seine Studioalben “Civilized Man” (1984) und “Cocker” (1986) in die internationalen Charts.

Nach seiner Heirat mit der Amerikanerin Pam Baker im Jahre 1987 zog er auf eine Ranch in Colorado und veröffentlichte mit “One Night of Sin” (1989), “Have a Little Faith” (1994), “Across from Midnight” (1997), “No Ordinary World” (1999), “Respect Yourself” (2002) und “Hard Knocks” (2010) weitere Charterfolge.

Darüber hinaus steuerte Joe Cocker im Jahre 1997 den Bruce Springsteen Coversong “Human Touch” zum Tribute-Album “One Step Up/Two Steps Back: The Songs of Bruce Springsteen” bei.


Joe Cocker – Hard Knocks (2010)

Joe Cocker starb laut seinem Management in der Nacht auf den 22. Dezember 2014 in seinem Haus in Crawford, CO an den Folgen einer langjährigen Lungenkrebserkrankung.

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