Jul 19 2023

Ost-Berlin 1988 – Bruce Springsteen in der DDR

Für viele Bürger der DDR waren Auftritte westlicher Rockbands das höchste der Gefühle. Besonders Bruce Springsteen war für viele der Inbegriff von Freiheit. Am 19. Juli 1988 spielte der „Boss“ sein einziges Konzert in Ostberlin.

In holprigem Deutsch schleuderte er seine Message ins Volk: „Es ist schön, in Ostberlin zu sein. Ich bin nicht für oder gegen eine Regierung, ich bin gekommen, um Rock ’n‘ Roll für euch zu spielen, in der Hoffnung, dass eines Tages alle Barrieren abgerissen werden“. Der Spruch stammt von seinem Fahrer Georg Kerwinski, den er kurz vor Konzertbeginn gebeten hatte, ihm einige Sätze auf Deutsch aufzuschreiben.

Da sich die DDR-Führung das teure Konzertspektakel nicht leisten konnte, wurde der örtliche Veranstalter – die FDJ Berlin – mit der Produktion beauftragt. Unter anderem musste eine Bühne mit 12×14 Metern aufgebaut werden. Ferner wurde ein Ingenieurbüro in Magdeburg mit der Aufgabe betraut, ein Bühnendach zu konstruieren, welches den Belastungen stand halten kann. Letztendlich wurden dafür Brückenelemente benutzt, die eigentlich für die Sanierung einer Autobahn vorgesehen waren.

Das Konzert wurde zeitversetzt und zensiert im DDR Fernsehen und im Rundfunk übertragen. Selbstverständlich wurde Bruce Springsteen Aufruf, dass die Barrieren bald abgerissen werden, herausgeschnitten.

Setlist – Radrennbahn Weissensee, Ost-Berlin

BADLANDS
OUT IN THE STREET
BOOM BOOM
ADAM RAISED A CAIN
ALL THAT HEAVEN WILL ALLOW
THE RIVER
COVER ME
BRILLIANT DISGUISE
THE PROMISED LAND
SPARE PARTS
WAR
BORN IN THE USA
CHIMES OF FREEDOM
PARADISE BY THE C
SHE’S THE ONE
YOU CAN LOOK (BUT YOU BETTER NOT TOUCH)
I’M A COWARD
I’M ON FIRE
DOWNBOUND TRAIN
BECAUSE THE NIGHT
DANCING IN THE DARK
LIGHT OF DAY
BORN TO RUN
HUNGRY HEART
GLORY DAYS
CAN’T HELP FALLING IN LOVE
BOBBY JEAN
CADILLAC RANCH
10TH AVENUE FREEZE-OUT
SWEET SOUL MUSIC
TWIST AND SHOUT / HAVING A PARTY

Erinnerungen von Fans:

Ja, meine Erleuchtung! Schön war es! Zu Tausenden bereits 24 Stunden vorher in Bahnhöfen, Bushaltestellen u.ä. geschlafen. Kann mich erinnern, dass die DDR VoPos für ihre Verhältnisse ziemlich relaxt waren. Das Mädel bei „Dancing“ ist ja am nächsten Tag zu Bruce ins Hotel marschiert und hat sich noch ein Autogramm geholt. In der DDR-Postille „Neues Leben“ stand, sie ist in das Hotel, wollte Herrn Springsteen sprechen, der dann auch tatsächlich kam, sich nett mit ihr unterhalten hat und ein Autogramm gab. So einfach soll’s gewesen sein.
Aber Markwirtschaft (Schwarzmarkt) hatten wir auch schnell gelernt. Mein Kumpel hat sein Ticket (Preis 20,- O-Mark) 4-5 Stunden vor dem Einlass an einen Westberliner für 100,- Westmark (ein Vermögen!) verkauft und sich 5 Min. später ein Ticket für 30,- O-Mark bei einem „Händler“ wiedergeholt.
Das Konzert selber war, ja, eine andere Welt tat sich auf. Das Springsteen das Konzert gerade mit „Badlands“ begann, war ja auch kaum Zufall. Es war eine Riesenparty und ICH WAR DABEI! Woodstock in Eastberlin!
Interessant auch die, gleichgeschaltete DDR-Presse. Nur scheinheiliges Lob, falsche Interpretierungen/Übersetzungen von Bruce-Songs. „Netter“ Artikel über Terry im Tenor (… mafiaähnlicher Gorilla des US-Rockstars…).
Lächerliche Versuche von irgendwelcher Politprominenz sich im Vorfeld des Konzertes auf der Bühne zu präsentieren. Haben immerhin 2 Min. gellendes Pfeifkonzert ausgehalten.
Das DDR Fernsehen durfte nur 5-6 (?) Songs zeitversetzt übertragen, der Rest der 2-stündigen Sendung wurde mit Springsteen-Videos und Interviews (Springsteen völlig Kritikfrei!) aufgefüllt. Ich hab’ die DDR Sendung auf DVD, allerdings ist die Qualität schlecht. Lt. offiziellen Angaben waren 160.000 Zuschauer bei dem Konzert (für mehr war die Anlage nicht zugelassen), tatsächlich waren es über 200.000, da ca. 50.000 Leute noch draussen standen und wegen dem Gedränge und Bedenken wegen einer Panik hat man die Tore geöffnet und den Rest auch noch auf das Gelände gelassen. Ich stand übrigens ca. 10 Meter vor der Bühne, gegenüber vom Big Man. Hat mich nur einen Ärmel meines T-Shirts gekostet! Es war Wahnsinn!
(von Falco)

Das war damals auch meine erstes Bruce Konzert – und damals dachte ich auch, es würde mein letztes sein, ein Glück, dass es anders gekommen ist. Und Bruce hat es gewusst 🙂
Leider kann ich mich kaum an Details aus dem Konzert erinnern, weil ich hauptsächlich damit beschäftigt war, um mein Leben zu kämpfen. Man konnte kaum Luft bekommen durch die Schieberei, und an was zu trinken war auch nicht zu denken (hab ja vorher nie ein derartiges Konzert gesehen).
Was interessant war, war dass viele Leute selbstgemalte US-Fahnen und Banner mit „Born in the USA“ artigen Sprüchen hatten, das hat wohl den Offiziellen nicht gefallen, aber sie haben wohl nicht viel dagegen gemacht (oder hab ich das nur nicht gesehen?). Heutzutage wäre das ja eher peinlich, aber damals war die Aussage wohl auch eine andere …
(von RedHeadedWoman)

Das erste BRUCE SPRINGSTEEN LIVE KONZERT!!!!!!!!!!!!!
In Gedanken waren wir ja vorher schon bei Hunderten. Aber nun sollte es endlich wahr werden. Kurz vorher waren ja im Rahmen des FDJ-Nicaragua-Sommers schon einige andere Rock-Grössen in den Osten gelockt worden. Ich meine mich da an Joe Cocker und Bob Dylan zu erinnern.
Das Einzige was mich aber interessierte war der BOSS. Damals ging es mir so, wie dem Rolling Stones-Fan aus dem Film „Sonnenallee“. Das war ich! Mein Bruder im Geiste.
Ok…sie haben nicht auf mich geschossen, aber sonst. Dat passte.
25,00 DDR-Mark waren schnell locker gemacht. Mutti-GmbH! Auf zum Camping-Urlaub nach Brandenburg. Die Tesi (für die,die die nicht kennen: MZ TS 150 DDR-Motorrad) war geputzt… Born in the G.D.R.! Sandow war geil. Müsst ihr mal bei youtube suchen.
”Who´s the BOSS?“ hallte es tagelang über brandenburgische Campingplätze. Wir waren eine verschworene Gemeinschaft.
Und dann war der Tag der Tage gekommen. BRUCE IN TOWN…IN OUR TOWN.
Den ganzen Tag über wie auf Pille. Menschen ohne Ende. 160000? Ja klar. Mit 200000 lag man da schon ganz gut. Und dann dieses Gedränge. Ich meine, man kennt das ja eigentlich. Aber wer die guten alten DDR-Integralhelme kennt, der weiss wovon ich rede. Das mochten die gar nicht! Wäre ich ein Conehead, hätte der Helm nach dem Konzert gepasst.
Scheiss der Hund drauf. Rein ins Getümmel und ab dafür…
BADLANDS! Passender ging ein Opener damals nicht. Ob die DDR-Führung über ausreichend Englisch-Kentnisse verfügte ist leider nicht überliefert.
Ich habe dann das ganze Konzert eigentlich nur wie im Taum erlebt. Heute kann ich mich nur noch an das Ende mit SWEET SOUL MUSIC und TWIST AND SHOUT erinnern. Da krieg ich heute noch `ne Ganterpelle.
Dieses Konzert war Rock, Emotionen, Klassenkampf…ein Rock`n Roll-Train der über die Radrennbahn fegte ohne anzuhalten. Völlig fertig und berauscht zogen wir mit den „Coneheads-Helmen“ auf unseren DDR-Harleys mit einer Filterlosen zwischen den trockenen Lippen dem Sonnenuntergang entgegen. Und so wie wir drauf waren, nach der Erfüllung eines lang geträumten Traumes, hörte man es noch lange in Brandenburg:
”Who´s the BOSS?“
(von Tramper)

Das war mein allererstes und allerschönstes Konzerterlebnis.
Ich war damals fast 14 und eine Freundin (16) fragte, ob ich denn mit zum Konzert kommen möchte.
Ich hatte keine Ahnung, wer Bruce Springsteen war. Aber es klang toll. Ich sagte, wenn sie meine Eltern überreden kann, komm ich mit.
Meine Eltern waren etwas hin- und her gerissen zwischen Besorgnis und Begeisterung. Wir würden zu fünft sein, alle älter als ich u sie versprach auf mich aufzupassen. Karten? Wir hatten wohl eine oder zwei, und waren naiv-zuversichtlich, dass es noch welche geben würde. Der Zug nach Berlin war ziemlich voll, und auch wenn man nicht wusste, wo man denn hin müsste- einfach den Massen folgen….
Ich hatte ja nun keine Karte und nirgends war *verkaufe Karte* zu sehen. Ich sah mich schon draussen warten..
Wir waren recht zeitig da und endlich waren wir da. Gedränge, keine Karte.. Die ersten wurden reingelassen. Und mitten im Gedränge hätten wir gar nicht an der Seite warten können… Die Massen schoben immer mehr von hinten, da nun hinten durchgedrungen war, dass reingelassen wurde. Und plötzlich war nur noch wichtig ja auch den Beinen zu bleiben. Die Ordner wurden auch ganz schön gequetscht, und aus Sicherheitsgründen entschloss man sich wohl, den Eingang etwas zu vergrössern.
Die Masse hinten sah nur, dass mehr *auf* geht, und schob plötzlich noch mehr. Die Tore flogen auf, die Ordner sprangen nur noch auf Müllcontainer um sich zu retten und die Masse schob sich unaufhaltsam durch die Tore. Als das Schieben nachliess und sich vor uns ein riesiger Platz eröffnete, konnten wir es gar nicht fassen, dass wir drin waren. Ich war danach schon noch einige Zeit irritiert und rechnete damit nach der Karte gefragt zu werden. Wir rannten dann gleich nach vorn.
Ich habe das Konzert aus der 2.Reihe erlebt, MITTEN vor der Bühne.
Wir sind auf wundersame Weise die ganze Zeit zusammengeblieben, bei 5 Personen nicht schlecht 😀
Und schlimmer als das Gedränge vorm Eingang wars nicht, also hatten wir uns gesagt: durchhalten, DIESEN Platz geben wir nicht her.
Das Konzert selbst – es gibt keine Worte um das Erlebte zu beschreiben. Noch heute kann ich es kaum fassen und bekomme Gänsehaut bei den Konzertmitschnitten.
Die Rückfahrt im Zug war fast katastrophal. Der Zug war so überfüllt, dass wir über die Fenster reingeklettert sind.
Danach hab ich alles mögliche an Music, Bildern u Artikeln gesammelt. Mir sogar einen Pullover mit einem Boss-Portrait bemalt 🙂
Ich erinnere mich, dass um die Weihnachtszeit das ganze Konzert bei DT64 gesendet werden sollte. Kassetten gekauft….
Blöderweise wollten wir da grad zu meinen Grosseltern fahren. Ich habe dann im Auto mit dem Kassettenrekorder das Ganze aufgenommen (und musste dabei ständig die Rekord-Taste festhalten, da das blöde Ding immer raussprang)
Ich habe die Kassetten immer noch. Bei einem Umzug waren sie immer der grösste Schatz. – alles andere ersetzbar.
Und ich finde es supertoll und mehr, dass es inzwischen auch Videos vom Konzert online gibt.
Übrigens war ich tierisch eifersüchtig auf die, die auf die Bühne geholt wurde. Noch heute kann ich das Lied nicht ohne Bauchgrummeln anhören.
(von nele)

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Jul 19 2023

18. Juli 2023 – Ernst Happel Stadion, Wien

Das „Ernst Happel Stadion“ ist mit 50.865 Plätzen das grösste Stadion Österreichs.

Das einstige Praterstadion wurde im Jahre 1931 eröffnet und war unter anderem bei der Fussball Europameisterschaft 2008 Austragungsort des Finales zwischen Deutschland und Spanien (0:1).


Ernst Happel Stadion, Wien

Bruce Springsteen trat in dieser Arena erstmals am 25. Juni 2003 (The Rising Tour) auf. Am 5. Juli 2009 (Working on a Dream Tour) und am 12. Juli 2012 (Wrecking Ball World Tour) folgten zwei weitere Auftritte.

Nachdem Bruce Springsteen beim letzten Österreich Gig im Jahre 2012 knapp 4 Stunden spielte und gegen die eingeschaltete Stadionbeleuchtung ankämpfen musste, kam er gestern – am 18. Juli 2023 – bereits kurz nach 19:00 Uhr auf die Bühne.

Der „Boss“ begrüsste die 60.000 Zuschauer mit den Worten „Servus Wien“ und präsentierte den feiernden Fans 26 Songs.

Setlist:

No Surrender
Ghosts
Prove It All Night
Letter To You
The Promised Land
Out In The Street
Darlington County
Working On The Highway
Kitty’s Back
Nightshift
Mary’s Place
The River
Last Man Standing
Backstreets
Because The Night
She’s The One
Wrecking Ball
The Rising
Badlands
Thunder Road
Born To Run
Bobby Jean
Glory Days
Dancing In The Dark
10th Avenue Freeze Out
I’ll See You In My Dreams

Videos:

Die nächsten Konzerte:

  • 21.07.2023 – Hockenheimring, Hockenheim (Deutschland)
  • 23.07.2023 – Olympiastadion, München (Deutschland)
  • 25.07.2023 – Autodrom Di Monza, Monza (Italien)

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Jul 18 2023

15. Juli 2023 – Volksparkstadion, Hamburg

Die “River Tour” startete am 3. Oktober 1980 in der “Crisler Arena” in Ann Arbor, MI und endete nach 140 Konzerten am 14. September 1981 im “Riverfront Coliseum” in Chincinnati, OH.

Die Tournee führte Bruce Springsteen und die E Street Band im April 1981 erstmals nach Deutschland. Der “Boss” begeisterte die Fans in Hamburg (Kongresshalle), Berlin (ICC), Frankfurt (Festhalle) und München (Olympiahalle).

Setlist – 07.04.1981 – Kongresshalle Hamburg:

Prove it all Night, Out in the Street, 10th Avenue Freeze-Out, Darkness on the Edge of Town, Independence Day, Who’ll Stop the Rain, Two Hearts, Promised Land, The River, Badlands, Thunder Road, Cadillac Ranch, Sherry Darling, Hungry Heart, Fire, You Can Look (But You Better Not Touch), Wreck on the Highway, Racing in the Street, Backstreets, Ramrod, Rosalita, Born to Run, Detroit Medley, Rockin‘ All Over the World

Bis 2023 fanden fünf weitere Auftritte in der Hansestadt Hamburg statt. Am 17.02.1996 trat Bruce Springsteen im Rahmen der „Ghost of Tom Joad Acoustic Tour“ im „Congress Centrum Halle 1“ auf. Darüber hinaus folgten am 12. Juni 2003 (The Rising Tour), am 27.06.2005 (Devils & Dust Tour), am 12. Oktober 2006 (Seger Session Tour) sowie am 21. Juni 2008 (Magic Tour) weitere Shows in der „Color Line Arena“ bzw. im „Volksparkstadion“.


Volksparkstadion Hamburg

Am 15. Juli 2023 spielte Bruce Springsteen das 53. Konzert der „World Tour 2023“ im vollbesetzten Hamburger Volksparkstadion. Die 50.000 Fans erfreuten sich an einem abwechslungsreichen Auftritt mit 26 Songs.

Setlist:

No Surrender
Ghosts
Prove It All Night
Letter To You
The Promised Land
Out In The Street
Darlington County
Working On The Highway
Kitty’s Back
Nightshift
Mary’s Place
The River
Last Man Standing
Backstreets
Because The Night
She’s The One
Wrecking Ball
The Rising
Badlands
Thunder Road
Born To Run
Bobby Jean
Glory Days
Dancing In The Dark
10th Avenue Freeze Out
I’ll See You In My Dreams

Videos:

Die nächsten Konzerte:

  • 18.07.2023 – Ernst-Happel-Stadion, Wien (Österreich)
  • 21.07.2023 – Hockenheimring, Hockenheim (Deutschland)
  • 23.07.2023 – Olympiastadion, München (Deutschland)

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Jul 17 2023

13. Juli 2023 – Parken, Kopenhagen

Am 13. Juli 2023 stand das zweite Konzert der „World Tour 2023“ in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen auf Bruce Springsteens Tourplan.

Die E Street Band präsentierte den 55.000 Zuschauern während des knapp dreistündigen Konzerts im „Parken“ 27 Songs.

Setlist:

My Love Will Not Let You Down
Death To My Hometown
No Surrender
Ghosts
Prove It All Night
Darkness On The Edge of Town
Letter To You
The Promised Land
Out In The Street
Darlington County
Kitty’s Back
Nightshift
The E Street Shuffle
Johnny 99
Last Man Standing
Backstreets
Because The Night
She’s The One
Wrecking Ball
The Rising
Badlands
Born To Run
Bobby Jean
Glory Days
Dancing In The Dark
10th Avenue Freeze Out
I’ll See You In My Dreams

Videos:

Die nächsten Konzerte:

  • 15.07.2023 – Volksparkstadion, Hamburg (Deutschland)
  • 18.07.2023 – Ernst-Happel-Stadion, Wien (Österreich)
  • 21.07.2023 – Hockenheimring, Hockenheim (Deutschland)

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Jul 13 2023

11. Juli 2023 – Parken, Kopenhagen

Bruce Springsteens erster offizieller Auftritt in Dänemark fand am 2. Mai 1981 in der „Brøndby Hallen“ in Brondby statt. In der 7.000 Zuschauer fassenden Sporthalle performte Bruce zahlreiche Songs aus seinem „The River“ Studioalbum und überraschte ausserdem mit der Creedence Clearwater Revival Komposition „Run Through The Jungle“.

Doch schon tags zuvor, kam der „Boss“ als Stargast bei einem Konzert der dänischen Rockband „Malurt“ im Kopenhagener „Forum“ auf die Bühne, um mit dem Malurt Frontmann Michael Falch „Hungry Heart“ zum Besten zu geben.


Parken, Kopenhagen

Bis heute spielte Bruce Springsteen 17 weitere Gigs in Dänemark. Meist trat die E Street Band im „Parken“, dem grössten Fussballstadion des Landes, auf. Die überdachte Arena wurde 1992 eröffnet und bietet Platz für bis zu 39.000 Besucher. Neben Fussballspsielen werden im „Parken“ auch grosse Konzerte veranstaltet. Unter anderem gaben sich hier internationale Acts wie Pink Floyd, The Rolling Stones, Michael Jackson, U2, Depeche Mode, Paul McCartney, Metallica, AC/DC, REM oder Eric Clapton die Klinke in die Hand.

Bruce Springsteen spielte am 26. Juni 1999 sein erstes Konzert in diesem Stadion. Anlässlich der „Reunion Tour 1999/2000“ begeisterte der „Boss“ mit einer sensationellen Drei-Stunden-Show. Am 14. Juni 2003 (The Rising Tour), am 28. Oktober 2006 (Seeger Session Tour), am 29. Juni 2008 (Magic Tour), am 14. Mai 2013 (Wrecking Ball World Tour) und am 22. Juni 2016 (The River Tour) folgten fünf weitere Auftritte.

Gestern – am 11. Juli 2023 – begeisterte Bruce Springsteen die 45.000 Zuschauer im vollbesetzten „Parken“ mit 27 Songs.

Setlist:

No Surrender
Ghosts
Prove It All Night
Letter To You
The Promised Land
Out In The Street
Darlington County
Working On The Highway
Kitty’s Back
Nightshift
Mary’s Place
My Hometown
The River
Last Man Standing
Backstreets
Because The Night
She’s The One
Wrecking Ball
The Rising
Badlands
Thunder Road
Born To Run
Bobby Jean
Glory Days
Dancing In The Dark
10th Avenue Freeze Out
I’ll See You In My Dreams

Videos:

Die nächsten Konzerte:

  • 13.07.2023 – Parken, Kopenhagen (Dänemark)
  • 15.07.2023 – Volksparkstadion, Hamburg (Deutschland)
  • 18.07.2023 – Ernst-Happel-Stadion, Wien (Österreich)

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