Jul 19 2018

Bruce Springsteen in Ost-Berlin: damals vor 30 Jahren …

Für viele DDR-Bürger waren Auftritte westlicher Rockbands das höchste der Gefühle. Besonders Bruce Springsteen war für viele der Inbegriff von Freiheit. Am 19. Juli 1988 spielte der “Boss” sein einziges Konzert in Ostberlin.

In holprigem Deutsch schleuderte er seine Message ins Volk: “Es ist schön, in Ostberlin zu sein. Ich bin nicht für oder gegen eine Regierung, ich bin gekommen, um Rock ‘n’ Roll für euch zu spielen, in der Hoffnung, dass eines Tages alle Barrieren abgerissen werden”. Der Spruch stammt von seinem Fahrer Georg Kerwinski, den er kurz vor Konzertbeginn gebeten hatte, ihm einige Sätze auf Deutsch aufzuschreiben.

Da sich die DDR-Führung das teure Konzertspektakel nicht leisten konnte, wurde der örtliche Veranstalter – die FDJ Berlin – mit der Produktion beauftragt. Unter anderem musste eine Bühne mit 12×14 Metern aufgebaut werden. Ferner wurde ein Ingenieurbüro in Magdeburg mit der Aufgabe betraut, ein Bühnendach zu konstruieren, welches den Belastungen stand halten kann. Letztendlich wurden dafür Brückenelemente benutzt, die eigentlich für die Sanierung einer Autobahn vorgesehen waren.

Das Konzert wurde zeitversetzt und zensiert im DDR Fernsehen und im Rundfunk übertragen. Selbstverständlich wurde Bruce Springsteen Aufruf, dass die Barrieren bald abgerissen werden, herausgeschnitten.

Setlist – Radrennbahn Weissensee, Ost-Berlin

BADLANDS
OUT IN THE STREET
BOOM BOOM
ADAM RAISED A CAIN
ALL THAT HEAVEN WILL ALLOW
THE RIVER
COVER ME
BRILLIANT DISGUISE
THE PROMISED LAND
SPARE PARTS
WAR
BORN IN THE USA
CHIMES OF FREEDOM
PARADISE BY THE C
SHE’S THE ONE
YOU CAN LOOK (BUT YOU BETTER NOT TOUCH)
I’M A COWARD
I’M ON FIRE
DOWNBOUND TRAIN
BECAUSE THE NIGHT
DANCING IN THE DARK
LIGHT OF DAY
BORN TO RUN
HUNGRY HEART
GLORY DAYS
CAN’T HELP FALLING IN LOVE
BOBBY JEAN
CADILLAC RANCH
10TH AVENUE FREEZE-OUT
SWEET SOUL MUSIC
TWIST AND SHOUT / HAVING A PARTY

Erinnerungen von Fans:

Ja, meine Erleuchtung! Schön war es! Zu Tausenden bereits 24 Stunden vorher in Bahnhöfen, Bushaltestellen u.ä. geschlafen. Kann mich erinnern, dass die DDR VoPos für ihre Verhältnisse ziemlich relaxt waren. Das Mädel bei „Dancing“ ist ja am nächsten Tag zu Bruce ins Hotel marschiert und hat sich noch ein Autogramm geholt. In der DDR-Postille „Neues Leben“ stand, sie ist in das Hotel, wollte Herrn Springsteen sprechen, der dann auch tatsächlich kam, sich nett mit ihr unterhalten hat und ein Autogramm gab. So einfach soll’s gewesen sein.
Aber Markwirtschaft (Schwarzmarkt) hatten wir auch schnell gelernt. Mein Kumpel hat sein Ticket (Preis 20,- O-Mark) 4-5 Stunden vor dem Einlass an einen Westberliner für 100,- Westmark (ein Vermögen!) verkauft und sich 5 Min. später ein Ticket für 30,- O-Mark bei einem „Händler“ wiedergeholt.
Das Konzert selber war, ja, eine andere Welt tat sich auf. Das Springsteen das Konzert gerade mit „Badlands“ begann, war ja auch kaum Zufall. Es war eine Riesenparty und ICH WAR DABEI! Woodstock in Eastberlin!
Interessant auch die, gleichgeschaltete DDR-Presse. Nur scheinheiliges Lob, falsche Interpretierungen/Übersetzungen von Bruce-Songs. „Netter“ Artikel über Terry im Tenor (… mafiaähnlicher Gorilla des US-Rockstars…).
Lächerliche Versuche von irgendwelcher Politprominenz sich im Vorfeld des Konzertes auf der Bühne zu präsentieren. Haben immerhin 2 Min. gellendes Pfeifkonzert ausgehalten.
Das DDR Fernsehen durfte nur 5-6 (?) Songs zeitversetzt übertragen, der Rest der 2-stündigen Sendung wurde mit Springsteen-Videos und Interviews (Springsteen völlig Kritikfrei!) aufgefüllt. Ich hab’ die DDR Sendung auf DVD, allerdings ist die Qualität schlecht. Lt. offiziellen Angaben waren 160.000 Zuschauer bei dem Konzert (für mehr war die Anlage nicht zugelassen), tatsächlich waren es über 200.000, da ca. 50.000 Leute noch draussen standen und wegen dem Gedränge und Bedenken wegen einer Panik hat man die Tore geöffnet und den Rest auch noch auf das Gelände gelassen. Ich stand übrigens ca. 10 Meter vor der Bühne, gegenüber vom Big Man. Hat mich nur einen Ärmel meines T-Shirts gekostet! Es war Wahnsinn!
(von Falco)

Das war damals auch meine erstes Bruce Konzert – und damals dachte ich auch, es würde mein letztes sein, ein Glück, dass es anders gekommen ist. Und Bruce hat es gewusst 🙂
Leider kann ich mich kaum an Details aus dem Konzert erinnern, weil ich hauptsächlich damit beschäftigt war, um mein Leben zu kämpfen. Man konnte kaum Luft bekommen durch die Schieberei, und an was zu trinken war auch nicht zu denken (hab ja vorher nie ein derartiges Konzert gesehen).
Was interessant war, war dass viele Leute selbstgemalte US-Fahnen und Banner mit “Born in the USA” artigen Sprüchen hatten, das hat wohl den Offiziellen nicht gefallen, aber sie haben wohl nicht viel dagegen gemacht (oder hab ich das nur nicht gesehen?). Heutzutage wäre das ja eher peinlich, aber damals war die Aussage wohl auch eine andere …
(von RedHeadedWoman)

Das erste BRUCE SPRINGSTEEN LIVE KONZERT!!!!!!!!!!!!!
In Gedanken waren wir ja vorher schon bei Hunderten. Aber nun sollte es endlich wahr werden. Kurz vorher waren ja im Rahmen des FDJ-Nicaragua-Sommers schon einige andere Rock-Grössen in den Osten gelockt worden. Ich meine mich da an Joe Cocker und Bob Dylan zu erinnern.
Das Einzige was mich aber interessierte war der BOSS. Damals ging es mir so, wie dem Rolling Stones-Fan aus dem Film “Sonnenallee”. Das war ich! Mein Bruder im Geiste.
Ok…sie haben nicht auf mich geschossen, aber sonst. Dat passte.
25,00 DDR-Mark waren schnell locker gemacht. Mutti-GmbH! Auf zum Camping-Urlaub nach Brandenburg. Die Tesi (für die,die die nicht kennen: MZ TS 150 DDR-Motorrad) war geputzt… Born in the G.D.R.! Sandow war geil. Müsst ihr mal bei youtube suchen.
”Who´s the BOSS?“ hallte es tagelang über brandenburgische Campingplätze. Wir waren eine verschworene Gemeinschaft.
Und dann war der Tag der Tage gekommen. BRUCE IN TOWN…IN OUR TOWN.
Den ganzen Tag über wie auf Pille. Menschen ohne Ende. 160000? Ja klar. Mit 200000 lag man da schon ganz gut. Und dann dieses Gedränge. Ich meine, man kennt das ja eigentlich. Aber wer die guten alten DDR-Integralhelme kennt, der weiss wovon ich rede. Das mochten die gar nicht! Wäre ich ein Conehead, hätte der Helm nach dem Konzert gepasst.
Scheiss der Hund drauf. Rein ins Getümmel und ab dafür…
BADLANDS! Passender ging ein Opener damals nicht. Ob die DDR-Führung über ausreichend Englisch-Kentnisse verfügte ist leider nicht überliefert.
Ich habe dann das ganze Konzert eigentlich nur wie im Taum erlebt. Heute kann ich mich nur noch an das Ende mit SWEET SOUL MUSIC und TWIST AND SHOUT erinnern. Da krieg ich heute noch `ne Ganterpelle.
Dieses Konzert war Rock, Emotionen, Klassenkampf…ein Rock`n Roll-Train der über die Radrennbahn fegte ohne anzuhalten. Völlig fertig und berauscht zogen wir mit den “Coneheads-Helmen“ auf unseren DDR-Harleys mit einer Filterlosen zwischen den trockenen Lippen dem Sonnenuntergang entgegen. Und so wie wir drauf waren, nach der Erfüllung eines lang geträumten Traumes, hörte man es noch lange in Brandenburg:
”Who´s the BOSS?“
(von Tramper)

Das war mein allererstes und allerschönstes Konzerterlebnis.
Ich war damals fast 14 und eine Freundin (16) fragte, ob ich denn mit zum Konzert kommen möchte.
Ich hatte keine Ahnung, wer Bruce Springsteen war. Aber es klang toll. Ich sagte, wenn sie meine Eltern überreden kann, komm ich mit.
Meine Eltern waren etwas hin- und her gerissen zwischen Besorgnis und Begeisterung. Wir würden zu fünft sein, alle älter als ich u sie versprach auf mich aufzupassen. Karten? Wir hatten wohl eine oder zwei, und waren naiv-zuversichtlich, dass es noch welche geben würde. Der Zug nach Berlin war ziemlich voll, und auch wenn man nicht wusste, wo man denn hin müsste- einfach den Massen folgen….
Ich hatte ja nun keine Karte und nirgends war *verkaufe Karte* zu sehen. Ich sah mich schon draussen warten..
Wir waren recht zeitig da und endlich waren wir da. Gedränge, keine Karte.. Die ersten wurden reingelassen. Und mitten im Gedränge hätten wir gar nicht an der Seite warten können… Die Massen schoben immer mehr von hinten, da nun hinten durchgedrungen war, dass reingelassen wurde. Und plötzlich war nur noch wichtig ja auch den Beinen zu bleiben. Die Ordner wurden auch ganz schön gequetscht, und aus Sicherheitsgründen entschloss man sich wohl, den Eingang etwas zu vergrössern.
Die Masse hinten sah nur, dass mehr *auf* geht, und schob plötzlich noch mehr. Die Tore flogen auf, die Ordner sprangen nur noch auf Müllcontainer um sich zu retten und die Masse schob sich unaufhaltsam durch die Tore. Als das Schieben nachliess und sich vor uns ein riesiger Platz eröffnete, konnten wir es gar nicht fassen, dass wir drin waren. Ich war danach schon noch einige Zeit irritiert und rechnete damit nach der Karte gefragt zu werden. Wir rannten dann gleich nach vorn.
Ich habe das Konzert aus der 2.Reihe erlebt, MITTEN vor der Bühne.
Wir sind auf wundersame Weise die ganze Zeit zusammengeblieben, bei 5 Personen nicht schlecht 😀
Und schlimmer als das Gedränge vorm Eingang wars nicht, also hatten wir uns gesagt: durchhalten, DIESEN Platz geben wir nicht her.
Das Konzert selbst – es gibt keine Worte um das Erlebte zu beschreiben. Noch heute kann ich es kaum fassen und bekomme Gänsehaut bei den Konzertmitschnitten.
Die Rückfahrt im Zug war fast katastrophal. Der Zug war so überfüllt, dass wir über die Fenster reingeklettert sind.
Danach hab ich alles mögliche an Music, Bildern u Artikeln gesammelt. Mir sogar einen Pullover mit einem Boss-Portrait bemalt 🙂
Ich erinnere mich, dass um die Weihnachtszeit das ganze Konzert bei DT64 gesendet werden sollte. Kassetten gekauft….
Blöderweise wollten wir da grad zu meinen Grosseltern fahren. Ich habe dann im Auto mit dem Kassettenrekorder das Ganze aufgenommen (und musste dabei ständig die Rekord-Taste festhalten, da das blöde Ding immer raussprang)
Ich habe die Kassetten immer noch. Bei einem Umzug waren sie immer der grösste Schatz. – alles andere ersetzbar.
Und ich finde es supertoll und mehr, dass es inzwischen auch Videos vom Konzert online gibt.
Übrigens war ich tierisch eifersüchtig auf die, die auf die Bühne geholt wurde. Noch heute kann ich das Lied nicht ohne Bauchgrummeln anhören.
(von nele)

Mehr Infos:

Share

Jul 12 2018

Vor 30 Jahren – Tunnel of Love Express Tour 1988 – Konzerte in Deutschland

Die Arbeiten zum achten Bruce Springsteen Studioalbum begannen im Herbst 1986. Springsteen komponierte für “Tunnel of Love” zirka 80 Songs und zog sich im Januar 1987 ins Studio zurück, um 19 Songs aufzunehmen.

Zum offiziellen Release von “Tunnel of Love” am 9. Oktober 1987 wurde das von Meiert Avis produzierte Musikvideo “Brilliant Disguise” veröffentlicht.

“Tunnel of Love” erreichte Platz 1 der amerikanischen Billboard Charts und wurde mit drei Platinauszeichnungen bedacht. 2003 wurde das Album von der amerikanischen Musikzeitschrift “Rolling Stone” auf Platz 467 der 500 besten Alben aller Zeiten gewählt.

Die “Tunnel of Love Express Tour” startete am 25. Februar 1988 mit einer Show im “The Centrum” in Worchester, MA. Die Konzertreise führte Bruce Springsteen & The E Street Band im Juli 1988 auch nach West- und Ostdeutschland.


Eintrittskarte 1988

Konzerte in Westdeutschland:

12.07.1988 WALDSTADION, FRANKFURT:

TUNNEL OF LOVE / BOOM BOOM / ADAM RAISED A CAIN / DOWNBOUND TRAIN / ALL THAT HEAVEN WILL ALLOW / THE RIVER / SEEDS / COVER ME / BRILLIANT DISGUISE / SPARE PARTS / WAR / BORN IN THE USA / CHIMES OF FREEDOM / PARADISE BY THE C / SHE’S THE ONE / YOU CAN LOOK … / I’M A COWARD / I’M ON FIRE / TOUGHER THAN THE REST / BECAUSE THE NIGHT / DANCING IN THE DARK / LIGHT OF DAY / BORN TO RUN (ACOUSTIC) / HUNGRY HEART / GLORY DAYS / BOBBY JEAN / CADILLAC RANCH / 10TH AVENUE FREEZE-OUT / SWEET SOUL MUSIC / RAISE YOUR HAND / TWIST AND SHOUT / LONELY TEARDROPS

17.07.1988 REITSTADION, MÜNCHEN-RIEM:

TUNNEL OF LOVE / BOOM BOOM / ADAM RAISED A CAIN / DOWNBOUND TRAIN / ALL THAT HEAVEN WILL ALLOW / THE RIVER / BADLANDS / COVER ME / BRILLIANT DISGUISE / SPARE PARTS / WAR / BORN IN THE USA / CHIMES OF FREEDOM / PARADISE BY THE C / SHE’S THE ONE / YOU CAN LOOK … / I’M A COWARD / I’M ON FIRE / TOUGHER THAN THE REST / BECAUSE THE NIGHT / DANCING IN THE DARK / LIGHT OF DAY / BORN TO RUN (ACOUSTIC) / HUNGRY HEART / GLORY DAYS / BOBBY JEAN / CADILLAC RANCH / 10TH AVENUE FREEZE-OUT / SWEET SOUL MUSIC / RAISE YOUR HAND / TWIST AND SHOUT / HAVING A PARTY

22.07.1988 WALDBÜHNE, BERLIN:

BADLANDS / TUNNEL OF LOVE / BOOM BOOM / ADAM RAISED A CAIN / ALL THAT HEAVEN WILL ALLOW / THE RIVER / THE PROMISED LAND / COVER ME / BRILLIANT DISGUISE / SPARE PARTS / WAR / BORN IN THE USA / CHIMES OF FREEDOM / TOUGHER THAN THE REST / SHE’S THE ONE / YOU CAN LOOK … / I’M A COWARD / I’M ON FIRE / DOWNBOUND TRAIN / BECAUSE THE NIGHT / DANCING IN THE DARK / LIGHT OF DAY / BORN TO RUN (ACOUSTIC) / HUNGRY HEART / GLORY DAYS / CAN’T HELP FALLING IN LOVE / BOBBY JEAN / CADILLAC RANCH / 10TH AVENUE FREEZE-OUT / SWEET SOUL MUSIC / RAISE YOUR HAND / TWIST AND SHOUT / HAVING A PARTY

30.07.1988 WESERSTADION, BREMEN:

TUNNEL OF LOVE /BOOM BOOM / ADAM RAISED A CAIN / DOWNBOUND TRAIN / ALL THAT HEAVEN WILL ALLOW / THE RIVER / BADLANDS / COVER ME / BRILLIANT DISGUISE / SPARE PARTS WAR / BORN IN THE USA / CHIMES OF FREEDOM /PARADISE BY THE C / SHE’S THE ONE / YOU CAN LOOK … / I’M A COWARD / I’M ON FIRE / TOUGHER THAN THE REST / WORKING ON THE HIGHWAY / DANCING IN THE DARK / LIGHT OF DAY / BORN TO RUN / HUNGRY HEART / GLORY DAYS / BOBBY JEAN / CADILLAC RANCH / SWEET SOUL MUSIC / RAISE YOUR HAND / TWIST AND SHOUT / HAVING A PARTY

Darüber hinaus trat Bruce Springsteen am 19. Juli 1988 auch in Ost-Berlin auf. John Landau erkundigte sich während der Planungen zur “Tunnel of Love Express Tour” bei einem befreundeten Konzertveranstalter, ob die Führung in der Deutschen Demokratischen Republik an einem kostenlosen Konzert interessiert sei. Die SED zeigte sich einverstanden und bot dem Bruce Springsteen Management an, eine Show auf dem Gelände der Radrennbahn in Weissensee auszurichten.

Weil in Nicaragua ein blutiger Krieg zwischen den sozialistischen Sandinisten und amerikafreundlichen Rebellen wütete, bewarb man die Veranstaltung landesweit als “Konzert für Nikaragua”. Natürlich lies sich Bruce Springsteen nicht vor den Karren spannen und sagte während des umjubelten Auftritts: “Es ist schön, in Ost-Berlin zu sein. Ich bin nicht für oder gegen eine Regierung, ich bin gekommen, um Rock’n Roll für euch zu spielen, in der Hoffnung, dass eines Tages alle Barrieren abgerissen werden!”.


Bruce Springsteen & The E Street Band in Ost-Berlin

Am 17. Juli 1988 performte der “Boss” in München zum ersten Mal im Rahmen der “Tunnel of Love Express Tour” die Komposition “Badlands”. Der Musiker war von der Reaktion der knapp 60.000 Zuschauer im weiten Rund des Olympiastadions so angetan, dass er sich entschloss, auch die Show in Ost-Berlin mit diesem Song zu eröffnen.

19.07.1988 OSTBERLIN, RADRENNBAHN WEISSENSEE:

BADLANDS / OUT IN THE STREET / BOOM BOOM / ADAM RAISED A CAIN / ALL THAT HEAVEN WILL ALLOW / THE RIVER / COVER ME / BRILLIANT DISGUISE / THE PROMISED LAND / SPARE PARTS / WAR / BORN IN THE USA / CHIMES OF FREEDOM / PARADISE BY THE C / SHE’S THE ONE / YOU CAN LOOK … / I’M A COWARD / I’M ON FIRE / DOWNBOUND TRAIN / BECAUSE THE NIGHT / DANCING IN THE DARK / LIGHT OF DAY / BORN TO RUN / HUNGRY HEART / GLORY DAYS / CAN’T HELP FALLING IN LOVE / BOBBY JEAN / CADILLAC RANCH / 10TH AVENUE FREEZEOUT / SWEET SOUL MUSIC / TWIST AND SHOUT / HAVING A PARTY

Nach 67 Auftritten in den Vereinigten Staaten, Italien, Frankreich, England, Holland, Schweden, Irland, England, West- und Ostdeutschland, der Schweiz und Norwegen, endete die Tour am 3. August 1988 im “Camp Nou” in Barcelona (Spanien).

Mehr Infos:

Share

Jun 24 2018

24. Juni 1993 – “Concert To Fight Hunger”, Brendan Byrne Arena, East Rutherford, NJ

Am 1. Juni 1993 endete die “World Tour 1992/1993” nach 107 Konzerten vor knapp 40.000 Fans im norwegischen Valle Hovin.

Drei Wochen später – am 24. Juni 1993 – stand der “Boss” mit seiner neuformierten Tour-Band wieder auf der Bühne, um in der “Brendan Byrne Arena” in East Rutherford, NJ Spendengelder für die gemeinnützige Organisation “World Hunger Year” zu sammeln.

Mit diesem Auftritt unterstützte Bruce Springsteen auch die “The Food & Hunger Hotline” sowie die im Jahre 1975 von Kathleen DiChiara ins Leben gerufene “Community Food Bank Of New Jersey”.

Die Bruce Springsteen Band 1992/1993:

Roy Bittan (Keyboard), Shane Fontane (Gitarre), Tommy Sims (Bass), Zachary Alford (Drums), Bobby King (Background Vocals), Crystal Talifero (Background Vocals), Carol Dennis (Background Vocals), Angel Rogers (Background Vocals), Cleo Kennedy (Background Vocals), Gia Giambotti (Background Vocals)

Bruce Springsteen sagte bei “My Hometown” folgendes:

The Community Foodbank of New Jersey, the Food and Hunger Hotline and World Hunger Year, these are all Organizations that are out there to help resolve the growing problem of hunger that we still have here in the States.
We started back in 1985 on the Born in the USA Tour, I met a lot of these folks and we did work for some of these organizations and rather than getting better, folks are telling me that it’s just getting worse, more people need help and assistance, these are organizations that feed people and help them find work, help them piece their lives together and they need money and they need volunteers!

I’d like to take this opportunity to thank all you folks that voluntereed the last time we were around doing this, I know there’s a lot of you people that’ve been out there and that’ve worked very steadily every week, they told me, since, since we came here in ’85 and started talking about it. All I wanna say is that’s why we’re here tonight, help ’em out if you got some time, if you got some free cash … / Bruce Springsteen

Die Show begann kurz nach 20 Uhr Ortszeit.
Bruce Springsteen läutete das Benefizkonzert mit dem Woody Guthrie Klassiker “I Ain’t Got No Home” an der Seite seines Künstlerkollegens und Freundes Joe Ely ein.

Im weiteren Verlauf der dreieinhalbstündigen Show holte Bruce Springsteen weitere Gäste wie Southside Johnny, Patti Scialfa, Steven Van Zandt, Soozie Tyrell, Max Weinberg sowie die Bläser der Miami Horns auf die Bühne. Auch Clarence Clemons wurde von Bruce Springsteen herzlich begrüsst und durfte sein Saxophon bei “10th Avenue Freeze Out” und “Born to Run” blasen.

Peter Ames Carlin schreibt in seinem Buch “Bruce” folgendes:

“Clarence Clemons ließ sich bis zum vorletzten Konzert der Tour, einer Veranstaltung zugunsten der Hungerhilfe in der Brendan Byrne Arena, nicht blicken. Als er dann aber während »Tenth Avenue Freeze-Out« die Bühne betrat, … , als Bruce die Zeile »And the Big Man joined the band« sang, brach ein Beifallsturm los, der Fontayne (Anmerkung: Gitarrist der Bruce Springsteen Tourband) fast von den Socken haute.” – Quelle: “Bruce” – von Peter Ames Carlin

Setlist – 24. Juni 1993:

I Ain’t Got No Home (mit Joe Ely)
Seeds
Adam Raised A Cain
This Hard Land
Better Days
Lucky Town
Atlantic City
57 Channels (And Nothin’ On)
Badlands
Satan’s Jeweled Crown
My Hometown
Leap Of Faith
Man’s Job
Roll of the Dice
Does This Bus Stop At 82nd Street?
Because the Night
Brilliant Disguise (mit Patti Scialfa)
Human Touch (mit Patti Scialfa)
The River
Who’ll Stop The Rain
Souls Of The Departed
Living Proof
Born In The USA
Light Of Day
Settle For Love (mit Joe Ely)
Glory Days (mit Steven van Zandt)
Thunder Road
It’s Been A Long Time (mit Southside Johnny, Steven Van Zandt und The Miami Horns)
10th Avenue Freeze-Out (mit Clarence Clemons, Steven Van Zandt und The Miami Horns)
Born To Run (mit Clarence Clemons und Steven Van Zandt)
My Beautiful Reward
Blowin’ Down This Road (mit Joe Ely, Soozie Tyrell und Patti Scialfa)
Having A Party (mit Steven Van Zandt, Patti Scialfa, Southside Johnny und The Miami Horns)
Jersey Girl (mit Max Weinberg)
It’s All Right (mit Steven Van Zandt und The Miami Horns)

Das Benefizkonzert hielt einige Überraschungen bereit.
Unter anderem stimmte die Band den im Jahre 1992 auf dem Joe Ely Erfolgsalbum “Love and Danger” veröffentlichten Song “Settle for Love” an.

Darüber hinaus performte Bruce Springsteen den Creedence Clearwater Revival Hit “Who’ll Stop The Rain”, den Woody Guthrie Klassiker “Blowin’ Down This Road”, Sam Cookes “Having A Party”, Tom Waits “Jersey Girl”, The Impressions “It’s All Right” sowie den aus Edgar L. Edens Feder stammenden Gospelsong “Satan’s Jeweled Crown”.

“Satan’s Jeweled Crown” entstand um das Jahr 1920.
Der Song wurde erstmals von den Louvin Brothers im Jahre 1960 vertont und auf dem Studiowerk “Satan Is Real” veröffentlicht. Fünfzehn Jahre später spielte auch Emmylou Harris das Lied für ihr drittes Album “Elite Hotel” ein.

Bruce Springsteen gab “Satan’s Jeweled Crown” bisher bei sechs Liveshows zu besten. Unter anderem am 14. Mai 1993 sowie am 17. Mai 1993 während der beiden Deutschlandkonzerte auf der Waldbühne in Berlin und der Maimarkthalle in Mannheim.

Mehr Infos:

Share

Jun 17 2018

Juni 2016 – “The River Tour 2016” – Auftritte in Berlin und München

Zum 35. Geburtstag des fünften Bruce Springsteen Longplayers “The River” wurde am 4. Dezember 2015 die “The Ties That Bind: The River Collection” auf den Markt gebracht.

Die Box enthält 52 teils unveröffentlichte Kompositionen. Ferner ist “The Ties That Bind” mit dem original “The River” Doppel-Album, dem “The River” Single Album, Outtakes, Live Rehearsals, einem Konzertfilm (Tempe Show vom 5. November 1980), der sehenswerte Dokumentation “The Ties That Bind” sowie einem 148seitigem Fotobuch ausgestattet.


The Ties That Bind: The River Collection (Album, 2015)

Kurz nach der Veröffentlichung kam die Idee auf, etliche Liveshows in New York, Pittsburgh, Chicago, Washington und Newark zu spielen. Wegen der starken Ticketnachfrage entschloss sich Bruce Springsteen, die “The River Tour 2016” auf 89 Shows auszudehnen und auch in den grossen europäischen Sportarenen aufzutreten.

Nach 37 umjubelten Gigs in den Vereinigten Staaten, startete am 14. Mai 2016 die auf achtundzwanzig Shows angesetzte “The River Europe Tour 2016”. Im Rahmen dieser Konzertreise trat Bruce Springsteen mit der E Street Band auch im Münchner Olympia Stadion sowie im Berliner Olympiastadion auf.


17. Juni 2016 München / Foto: Petra

Der Startschuss zum ersten Deutschlandkonzert am 17. Juni 2016 im Münchner Olympia Stadion fiel um 19:15 Uhr mit “Prove It All Night”. Der Song wurde im Jahre 1978 auf dem Studiowerk “Darkness on the Edge of Town” sowie als Single released. “Prove It All Night” wurde auf Platz 33 der Billboard Hot 100 Charts gelistet und zählte laut Dave Marsh zu den wichtigsten Singles des Jahres 1978.

Nach dem fulminanten Auftakt stimmte die E Street Band einige Songs aus dem “The River” Erfolgsalbum an. Darüber hinaus feierte “My Hometown” seine Tourpremiere.

Im weiteren Verlauf kamen die Zuschauer in den Genuss einer Deutschlandpremiere. “American Skin (41 Shots)” wurde bisher noch nie Live auf deutschem Boden performt. Der Song stammt aus dem Jahre 2000 und wurde durch die Ermordung des aus Liberia stammenden Amadou Diallo inspiriert.

Am Morgen des 4. Februar 1999 stand Diallo vor seinem Haus in der New Yoker Bronx und machte sich auf, in die Innenstadt zu fahren, um Videokassetten an Passanten zu verkaufen. Die vier Zivilfahnder Sean Carroll, Richard Murphy, Edward McMellon and Kenneth Boss verwechselten ihn mit einem Serienvergewaltiger und wollten ihn verhaften. Als Diallo in seine Jacke fasste, eröffneten die Polizisten ohne Vorwarnung das Feuer und streckten den 24jährigen mit 41 Schüssen nieder. Der Vorfall löste in den Vereinigten Staaten eine heftige Diskussion über das grobe Vorgehen der Polizei aus und gipfelte in gewalttätigen Demonstrationen.

Nach 3 Stunden und 20 Minuten endete das abwechslungsreiche Konzert vor 54.119 Zuschauern mit “For You” in einer Solo-Akustik Version.

Tags darauf schrieb Zoran Gojic im “Münchner Merkur” folgendes:

“Er spielt nicht einfach nur seine Hits runter, er lebt seine Musik, seine Texte und zwar in jedem einzelnen Augenblick mit einer Leidenschaft, die ihresgleichen sucht.” – Quelle

Setlist – 17. Juni 2016 – München, Olympiastadion:

Prove It All Night
Badlands
Out in the Street
Sherry Darling
Two Hearts
No Surrender
Hungry Heart
You Can Look (But You Better Not Touch)
Death to my Hometown
My Hometown
Johnny 99
Youngstown
Murder Incorporated
The River
American Skin (41 Shots)
The Promised Land
Working On The Highway
Darlington County
Waitin‘ On A Sunny Day
I’m On Fire
Because The Night
The Rising
Thunder Road
Land Of Hope And Dreams
Born in the USA
Born To Run
Seven Nights To Rock
Dancing In The Dark
10th Avenue Freeze-Out
Shout
For You

Zwei Tage später – am 19. Juni 2016 – war die E Street Band im Olympiastadion Berlin zu Gast. Bruce Springsteen traf um 15:45 Uhr im Stadion ein und absolvierte einen kurzen Soundcheck. Es wurden die Songs “Shackled and Drawn” (Wrecking Ball, 2012) sowie “Tunnel of Love” geprobt. Eine Stunde später wurden die Tore des Olympiastadions für die wartenden Fans endlich geöffnet.

Um 19:09 Uhr stürmte die E Street Band auf die Bühne, um die 50. Show der “The River Tour 2016” mit “Adam Raised A Cain” zu beginnen.

Wenig später folgte mit “My Lucky Day” die erste Tourpremiere des Abends.
Der Song wurde im Mai 2007 in den “Southern Tracks Studios” in Atlanta, GA komponiert und als Demo eingespielt. Zwei Jahre später landete “My Lucky Day” auf dem Studioalbum “Working On A Dream” und wurde am 28. November 2008 auch vorab als Promotion Single released.

Der von Brendan O’Brien produzierte Track feierte seine Live-Weltpremiere am 23. März 2009 in der „Convention Hall“ in Asbury Park, NJ. Zudem stieg die Singleauskopplung am 18. April 2009 auf Platz 18 der “ Billboard Adult Alternative Charts“ ein und hielt sich für 10 Wochen in den Top 50.

Wie schon im Münchner Olympiastadion, begeisterte Bruce Springsteen die Zuschauer in Berlin mit den selten gespielten Songs “My Hometown”, “I’m On Fire” (Born in the USA, 1984), dem Protestsong “American Skin (41 Shots)” sowie “Land of Hope and Dreams” (beide erstveröffentlicht auf “Live In New York City” im Jahre 2001).

Nach drei Stunden und 21 Minuten ging die Show vor 66.464 begeisterten Fans standesgemäss mit dem Isley Brothers Klassiker “Shout” und “Thunder Road” zu Ende.

Setlist – 19. Juni 2016 – Berlin, Olympiastadion:

Adam Raised A Cain
Badlands
Out In The Street
Sherry Darling
My Lucky Day
Wrecking Ball
Night
It’s Hard To Be A Saint In The City
Spirit In The Night
Candy’s Room
She’s the One
Hungry Heart
You Can Look (But You Better Not Touch)
Death To My Hometown
My Hometown
The River
American Skin (41 Shots)
The Promised Land
Working On The Highway
Darlington County
Waitin‘ On A Sunny Day
I’m On Fire
Because The Night
The Rising
Land of Hope and Dreams
Backstreets
Born in the USA
Born to Run
Seven Nights To Rock
Dancing In The Dark
10th Avenue Freeze-Out
Shout
Thunder Road


19. Juni 2016 Berlin / Foto: henner/eastwood

Die “Berliner Morgenpost” lobte den Auftritt mit folgenden Worten:

“Ganz allein kehrt Bruce Springsteen zu einer allerletzten Zugabe zurück. Er singt nur mit seiner Gitarre die wunderschöne Ballade “Thunder Road”. Und umarmt noch einmal sein Publikum mit einem Song. Ein atemberaubendes Konzert. Der Applaus ist gewaltig.” – Quelle

Die “The River Tour 2016” spielte 293,7 Millionen Dollar ein und zählte laut Pollstar.com zu den “Ten highest-grossing concerts Series 2016”.

Pollstar berichtet:

Pollstar has just released its exclusive chart of the Top 10 Worldwide Concert Tours for all dates worked in calendar 2016.  Bruce Springsteen & The E Street Band edged out Beyoncé for top honors worldwide although Queen Bey did take the number one slot for North America. / Quelle

Mehr Infos:

Share

Jun 5 2018

Vor 34 Jahren – Bruce Springsteens siebtes Studioalbum “Born in the USA” wird veröffentlicht

Am 4. Juni 1984 wurde Bruce Springsteens siebtes Studioalbum “Born in the USA” veröffentlicht. Nach der düsteren Soloscheibe “Nebraska” (1982) überraschte der “Boss” mit radiotauglichem Heartland Rock.

Das Album wurde zwischen Januar 1982 und Februar 1984 in drei Aufnahmesessions in den ” Record Plant Studios” in New York City, ” The Hit Factory New York” und in Bruce Springsteens eigenem Studio “Thrill Hill West” in Los Angeles, CA eingespielt.

“Born in the USA” Tracklist:

  1. Born in the USA
  2. Cover Me
  3. Darlington County
  4. Working on the Highway
  5. Downbound Train
  6. I’m on Fire
  7. No Surrender
  8. Bobby Jean
  9. I’m Goin’ Down
  10. Glory Days
  11. Dancing in the Dark
  12. My Hometown

Bruce Springsteen und die Musiker der E Street Band spielten für “Born in the USA” weitere 50 Songs ein, die gar nicht oder erst viele Jahre später veröffentlicht wurden.

Nicht veröffentlichte Songs (Auswahl):

  • 100 Miles From Jackson
  • All I Need
  • Baby I’m So Cold
  • Bad Boy
  • Club Soul City
  • Delivery Man
  • Don’t Back Down
  • Fade to Black
  • Fugitive’s DreamI Don’t Care
  • King’s Highway
  • Light of Day
  • Little Girl Like You
  • Love’s On the Line
  • On the Prowl
  • One Love
  • Richfield Whistle
  • Robert Ford
  • Savin’ Up
  • Seven Tears
  • Sugarland
  • The Klansman
  • Unsatisfied Heart

Als erste Single wurde “Dancing in the Dark” vorab am 4. Mai 1984 in den USA released. Einen Monat später fand sich das Album in den Musikgeschäften wieder und entwickelte sich zu einem weltweiten Verkaufsschlager.

Alleine in den Vereinigten Staaten wanderten knapp 15 Millionen Exemplare über die Ladentheken. Das Album hielt sich für 139 Wochen in den Billboard Top 200 Charts und stand 7 Wochen auf Platz 1.

Bis zum Jahre 1995 wurde das Album in den USA mit 15 Platinauszeichnungen, und einer goldenen Schallplatte bedacht. Auch in Grossbritannien, Kanada, Holland, Österreich, Norwegen, Schweden und Deutschland hielt sich “Born in the USA” wochenlang auf dem ersten Platz der Hitparaden.

Mitwirkende Künstler:

  • Bruce Springsteen – Gitarre, Gesang, Harmonika
  • Steven van Zandt – Gitarre, Mandoline, Gesang
  • Garry Tallent – Bass, Horn, Gesang
  • Danny Federici – Orgel, Glockenspiel und Klavier
  • Roy Bittan – Keyboards, Klavier, Gesang
  • Clarence Clemons – Saxophon, Percussion, Gesang
  • Max Weinberg – Drums, Gesang
  • Richie Rosenberg – Trombone, Background Vocals
  • Ruth Jackson – Background Vocals bei “My Hometown”

“Born in the USA” wurde mit dem “American Music Award 1984”, einem “Grammy Award”, dem “MTV Music Award”, dem “Juno Award” und einem “Brit Award” ausgezeichnet.

Bruce Springsteen ging mit der E Street Band natürlich auch auf grosse Welttournee und spielte 156 Shows in den USA, Kanada, Australien, Japan, Irland, England, Schweden, Holland, Deutschland, Italien und Frankreich.

In Deutschland war er am 15. Juni 1985 im Waldstadion Frankfurt und am 18. Juni 1985 im Münchner Olympiastadion zu Gast.

Setlist – 15. Juni 1985 – Waldstadion, Frankfurt:

BORN IN THE USA / BADLANDS / OUT IN THE STREETS / JOHNNY 99 / ATLANTIC CITY / THE RIVER / WORKING ON THE HIGHWAY / TRAPPED / PROVE IT ALL NIGHT / GLORY DAYS / PROMISED LAND / MY HOMETOWN / THUNDER ROAD / COVER ME / DANCING IN THE DARK / HUNGRY HEART / CADILLAC RANCH / DOWNBOUND TRAIN / I’M ON FIRE / BECAUSE THE NIGHT / ROSALITA / I CAN’T HELP FALLING IN LOVE / BORN TO RUN / BOBBY JEAN / RAMROD / SHERRY DARLIN’ / TWIST AND SHOUT / DO YOU LOVE ME

Setlist – 18.06.1985 – Olympiastadion, München:

BORN IN THE USA / BADLANDS / OUT IN THE STREET / JOHNNY 99 / ATLANTIC CITY / SHUT OUT THE LIGHT / THE RIVER / WORKING ON THE HIGHWAY / TRAPPED / PROVE IT ALL NIGHT / GLORY DAYS / PROMISED LAND / MY HOMETOWN / THUNDER ROAD / DOES THIS BUS STOPS AT 82ND STREET / COVER ME / DANCING IN THE DARK / HUNGRY HEART / CADILLAC RANCH / DOWNBOUND TRAIN / I’M ON FIRE / BECAUSE THE NIGHT / ROSALITA / CAN’T HELP FALLING IN LOVE / BORN TO RUN / BOBBY JEAN / RAMROD

Mehr Infos:

Share