Mai 29 2015

Springsteen verleiht “Stevie Ray Vaughan Award” an Pete Townshend


Bild: Heinrich Klaffs / CC BY-SA 2.0

Bruce Springsteen durfte gestern Abend im New Yorker “Best Buy Theater” den “Stevie Ray Vaughan Award” an den 70jährigen Musiker Pete Townshend verleihen.

Der Gründer der legendären Rockband “The Who” wurde für seine langjährige Wohltätigkeitsarbeit für die “MusiCares Foundation” ausgezeichnet (wir berichteten bereits hier).

Nach seiner Rede performte Bruce Springsteen den The Who Song “My Generation”. Zum Abschluss der Veranstaltung griff der “Boss” erneut zur Gitarre, um mit den anwesenden Musikern “Won’t Get Fooled Again” zu spielen.

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Mai 15 2015

Zum Tode von B. B. King


     Bild: Roland Godefroy / CC BY 2.5

Riley B. King erblickte am 16. September 1925 auf einer Baumwollplantage das Licht der Welt. Bereits als Kind interessierte er sich für die Gospelmusik und hegte den Wunsch, Profimusiker zu werden.

Nach vielen mageren Jahren gelang ihm in den 1950ern endlich der internationale Durchbruch. B.B. King stieg zu einem der einflussreichsten Blues Gitarristen und -Sänger aller Zeiten auf.

Songs wie “3 O’Clock Blues”, “You Know I Love You”, “Please Love Me”, “You Upset Me Baby”, “The Thrill Is Cone”, “Like to Live the Love” oder “When Love Comes To Town” wurden grosse Hits und landeten in den amerikanischen Charts.

Am 1. März 1994 stand er anlässlich der 36. Grammy Award Verleihung in der “Radio City Music Hall” in New York City auch neben Bruce Springsteen auf der Bühne.

B.B. King starb gestern am 14. Mai 2015 in seinem Haus in Las Vegas, NV im Alter von 89 Jahren.

Die E Street Band Musiker twittern:

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Apr 27 2015

Bruce Springsteen verleiht “Stevie Ray Vaughan Award” an Pete Townshend


            Bild: Heinrich Klaffs / CC BY-SA 2.0

Am 28. Mai 2015 wird dem englischen Musiker Pete Townshend der “Stevie Ray Vaughan Award” im New Yorker “Best Buy Theater” verliehen.

Der 70jährige Gründer der legendären Rockband “The Who” wird für seine langjährige Wohltätigkeitsarbeit für die “MusiCares Foundation” ausgezeichnet. Als Laudator tritt Bruce Springsteen in Erscheinung.

Nach der Preisverleihung steht ein Konzert auf dem Plan. Neben Pete Townshend werden ausserdem diverse “The Who” Mitglieder, John Corey, Loren Gold, Pino Palladino, Frank Simes, Zak Starkey und Pete Townshend Sohn Simon auf der Bühne stehen.

Ausserdem haben sich als Special Guests Joan Jett, Billy Idol und der Foreigner Gitarrist Mick Jones angekündigt.

Die offizielle Pressemeldung vom 23. April 2015:

MUSICARES MAP FUND® BENEFIT CONCERT
Pete Townshend, singer/songwriter for GRAMMY®-winning band The Who, and Bill Curbishley, The Who’s longtime manager, and music and film producer, will be honored at Best Buy Theater in New York on May 28. Multi-GRAMMY-winning artist Bruce Springsteen will present Townshend with the Stevie Ray Vaughan Award for his dedication and support of the MusiCares MAP Fund® and its addiction recovery programs.
Curbishley will be presented with the MusiCares® From the Heart Award for his unconditional friendship and dedication to the mission and goals of the organization by Doug Morris, CEO of Sony Music Entertainment … weiterlesen

Pete Townshend & The Who:
“The Who” wurde 1964 von Pete Townshend (Gitarre), Roger Daltrey (Gesang), John Entwistle (Bass) und Keith Moon (Schlagzeug) gegründet. Die Band veröffentlichte seit 1965 elf Studioalben und zählt noch heute zu den bedeutendsten Rockbands der Gegenwart.
Besonders mit den Konzeptalben “Tommy” (1969) und “Quadrophenia” (1973) erreichten die aus London stammenden Musiker einen hohen Bekanntheitsgrad.


Tommy (1975)

Die Rockoper “Tommy” wurde 1975 verfilmt und mit viel Lob überschüttet. Die Hauptdarstellerin Ann-Margret wurde als beste Hauptdarstellerin für den Oscar nominiert. Auch Pete Townshend wurde in der Kategorie “Beste Filmmusik des Jahres 1975” vorgeschlagen.

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Aug 23 2014

Bruce Springsteen Sommer 1987: Tunnel of Love, Reggae, Native American und Roy Orbison

Bruce Springsteens siebtes Studioalbum “Born in the USA” erschien am 4. Juni 1984 und hielt sich 139 Wochen in den Billboard Charts. In den Vereinigten Staaten wanderte das Meisterwerk 15 Millionen Mal über die Ladentheken und wurde nicht nur mit vier Music Awards, einem Grammy und zwei MTV Awards, sondern auch als “Best Selling Album” des Jahres 1985 ausgezeichnet.

Die im November 1986 veröffentlichte Live Compilation “Live 1975-1985” entwickelte sich ebenfalls zu einem Kassenschlager und bescherte dem Künstler erneut den Spitzenplatz in den amerikanischen Albumcharts.


Born in the USA & Live 1975-1985

Die Arbeiten zum achten Studioalbum begannen im Herbst 1986.
Bruce Springsteen  komponierte für “Tunnel of Love” zirka 80 Songs und zog sich im Januar 1987 ins Studio zurück, um 19 Songs aufzunehmen. Im Juli 1987 beendete der “Boss” die Arbeiten am neuen Album und machte es sich zur Aufgabe, mit befreundeten Künstlern in angesagten Clubs aufzutreten.

Bruce Springsteen spielte unter anderem mit der Reggae Band “Jah Love” “My Hometown” und “Born in the USA” neu ein.

Darüber hinaus war Springsteen bei zwei Little Steven & The Disciples of Souls Shows im Stone Pony, Asbury Park, NJ und The Ritz in New York City zu Gast. Die Beiden begeisterten die Zuschauer mit dem Duett “Native American”. Der Song ist auf dem Little Steven Album “Freedom – No Compromise” zu finden.

Ausserdem beteiligte er sich im Herbst 1987 an dem Konzertfilm “Roy Orbison & Friends: A Black & White Night”.

 
Roy Orbison & Friends – Black & White Night

Die Aufnahmen fanden am 30. September 1987 in der Cocoanut Grove Konzerthalle im Ambassabor Hotel in Los Angeles, CA statt. Unter der Leitung von T-Bone Burnett waren ausserdem Jackson Browne, Elvis Costello, K.D. Lang, Bonnie Raitt, J. D. Souther, Tom Waits, Jennifer Warnes sowie die legendäre Elvis Presley Rhythmusgruppe mit von der Partie.

Zum offiziellen Release von “Tunnel of Love” am 9. Oktober 1987 wurde das Musikvideo “Brilliant Disguise” veröffentlicht. Der Kurzfilm wurde Anfang Oktober 1987 in Sandy Hook, NJ vom irischen Regisseur Meiert Avis produziert.

Der Filmemacher, der bereits für U2, Thompson Twins, Jackson Browne, John Parr und Killing Joke gearbeitet hatte, veröffentlichte auf seiner Homepage einen spannenden Hintergrundbericht:

Meiert Avis schreibt:

I get one of those dream phone calls out of the blue. It’s Jon Landau asking me to go to New York and meet Springsteen to pitch ideas for a video for the first single from the new album, “Brilliant Disguise” … I get on a plane from LA to New York with a light heart, looking forward to meeting the man. It’s my first visit to New York, and its visually overwhelming from the bridge on. NY still gives me vertigo every time. The taxi drops me outside Jon Landau and Bruce’s office. To my surprise Bruce is in the elevator when I get in. White T Shirt, blue jeans, boots, every inch Bruce Springsteen, in person … weiterlesen

Letztendlich erreichte “Tunnel of Love” Platz 9 der amerikanischen Billboard Charts und wurde mit drei Platinauszeichnungen bedacht. 2003 wurde das Album von der amerikanischen Musikzeitschrift “Rolling Stone” auf Platz 467 der 500 besten Alben aller Zeiten gewählt.


Bruce Springsteen & The E Street Band in Ost-Berlin

Die “Tunnel of Love Express Tour” startete im Februar 1988 und führte Bruce Springsteen am 19. Juli 1988 nach Ost-Berlin, wo er während der Show folgendes Statement abgab: “Es ist schön, in Ost-Berlin zu sein. Ich bin nicht für oder gegen eine Regierung, ich bin gekommen, um Rock’n Roll für euch zu spielen, in der Hoffnung, dass eines Tages alle Barrieren abgerissen werden!”.

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Mrz 21 2014

Vor 20 Jahren: Bruce Springsteen gewinnt Oscar für “Streets of Philadelphia”

Der amerikanische Regisseur Jonathan Demme fragte Bruce Springsteen im Frühjahr 1993, ob er einen Song zu seinem anstehenden Drama “Philadelphia” beisteuern könnte. Bereits wenige Wochen später legte der “Boss” eine erste Version von “Streets of Philadelphia” vor.

Der Song wurde am 2. Februar 1994 als Single veröffentlicht und erreichte in Deutschland, Österreich, Frankreich, Irland, Italien, Lettland und Norwegen Platz 1 der Charts. In den Vereinigten Staaten wurde “Streets of Philadelphia” auf Platz 9 der “Billboard Charts” gelistet.

Letztendlich wurde Jonathan Demmes zehnte Regiearbeit ein Welterfolg.
Nicht nur Tom Hanks wurde am 21. März 1994 als bester Hauptdarsteller mit einem Oscar ausgezeichnet. Auch Bruce Springsteens Musikbeitrag wurde in der Kategorie “Bester Original Song” mit einer goldenen Trophäe bedacht.

Darüber hinaus durfte sich Bruce Springsteen auch über vier Grammys (“Song of the Year”; “Best Rock Song”; “Best Male Rock Vocal Performance” und “Best Song Written for a Motion Picture”), einen “MTV Music Award” sowie einen “ASCAP Film and Music Award” freuen.

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