Jun 28 2017

28. Juni 1984: Das „Dancing in the Dark“ Video entsteht

Am 28. Juni 1984 wurde das offizielle Musikvideo zu Bruce Springsteens Charterfolg „Dancing in the Dark“ (veröffentlicht auf „Born in the USA“) im „River Centre“ in Saint Paul, MN gefilmt.

Bruce Springsteen und Manager John Landau entschlossen sich, den bekannten Regisseur Brian De Palma für die Aufnahmen zu verpflichten. Der aus Newark in New Jersey stammende Filmemacher feierte in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren mit „Obsession“, der Stephen King Romanadaption „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“, „Teufelskreis Alpha“, „Dressed to Kill“, „Blow Out“ und „Scarface“ beachtliche Kinoerfolge.

Das offizielle Video:

 

Als Darstellerin fungierte die angehende Schauspielerin Courteney Cox. Die damals 20jährige Künstlerin wurde drei Jahre später als Michael J. Fox Freundin in der Sitcom „Familienbande“ (Originaltitel: Family Ties) weltberühmt.


Bruce Springsteen & Courteney Cox, 1984

Ihren internationalen Durchbruch feierte sie im Jahre 1994 mit der Rolle der Monica Geller in der NBC Sitcom „Friends“. Ausserdem wirkte die am 15. Juni 1964 in Birmingham, AL geborene Schauspielerin in der Horrorfilmreihe „Scream – Schrei!“, der Serie „Cougar Town“ und dem Kinoblockbuster „Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv“ mit.

Probeaufnahmen mit Clarence Clemons:

„Dancing in the Dark“ wurde am 4. Mai 1984 als Single veröffentlicht. Das Video feierte am 10. Juli 1984 auf MTV seine Weltpremiere. In den Vereinigten Staaten kletterte der Song auf Platz zwei der Billboard Charts.

Ein Jahr später wurde die Komposition in der Kategorie „Best Male Rock Vocal Performance“ mit einem Grammy Award bedacht. „Dancing in the Dark“ erreichte in Belgien sowie in Holland Platz 1 der Charts.

Der Song wurde am 26. Mai 1984 erstmals im legendären Club „Xanadu“ in Asbury Park, NJ Live gespielt. Bruce Springsteen besuchte den beliebten Tanzclub an der Ocean Avenue und jammte mit der Rock Band „Bystander“. Im Laufe des Abends stimmte er an der Seite von Andy Kelly, Bucky Naughton und Stan Steele „Dancing in the Dark“ an.

The Editors – Dancing in the Dark:

„Dancing in the Dark“ wurde von diversen Musikern und Bands gecovert.
Unter anderem spielten Tina Turner (1985, Live), Mary Chapin Carpenter (1999), Pete York (2001), Amy MacDonald (2009), die Editors (2013, Live) sowie die britische Elektroband „Hot Chips“ „Dancing in the Dark“ neu ein.

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Sep 27 2015

Vor 30 Jahren: Die „Born in the USA World Tour“ endet in Los Angeles, CA

Zwischen dem 27. September 1985 und dem 2. Oktober 1985 trat Bruce Springsteen mit der E Street Band 4 Mal im ausverkauften „Memorial Coliseum“ in Los Angeles, CA auf. Mit diesen vier Auftritten ging die 156 Konzerte umfassende „Born in the USA World Tour“ zu Ende.

331.892 Menschen erlebten im September/Oktober 1985 die wohl herausragensten Konzerte der siebzehnmonatigen „Born in the USA“ Welttournee, die Bruce Springsteen im Juni 1985 auch für zwei Shows nach Deutschland führte (wir berichteten hier).

Setlist – 27. September 1985:
Born in the USA / Badlands / Out in the Street / Johnny 99 / Seeds / Atlantic City / The River / War / Working on the Highway / Trapped / I’m Going Down / Glory Days / The Promised Land / My Hometown / Thunder Road / Cover Me / Dancing in the Dark / Hungry Heart / Cadillac Ranch / Downbound Train / I’m on Fire / Because the Night / Bobby Jean / This Land is your Land / Born to Run / Stand on it / Janey don’t You Lose Heart / Travellin‘ Band / Twist and Shout / Do You Love Me

Janey, Don’t You Lose Heart

Setlist – 29. September 1985:
Born in the USA / Badlands / Out in the Street / Johnny 99 / Seeds / Atlantic City / The River / War / Working on the Highway / Trapped / I’m Going Down / Glory Days / The Promised Land / My Hometown / Thunder Road / Cover Me / Dancing in the Dark / Hungry Heart / Cadillac Ranch / Downbound Train / I’m on Fore / Pink Cadillac / Bobby Jean / Can’t help Falling in Love / Born to Run  / Ramrod / Twist and Shout / Stand on it / Travellin‘ Band

Thunder Road

Setlist – 30. September 1985:
Born in the USA / Badlands / Darlington County / Johnny 99 / Seeds / Darkness on the Edge of Town / The River / War / Working on the Highway / Trapped / Out in the Street / I’m Going Down / Glory Days / The Promised Land / My Hometown / Thunder Road / Cover Me / Dancing in the Dark / Hungry Heart / Cadillac Ranch / No Surrender / I’m on Fire / Pink Cadillac / Bobby Jean / This Land is your Land / Born to Run / Ramrod / Twist and Shout / Do You Love Me / Stand on it / Travellin‘ Band / Rockin‘ All Over the World

Highlights der Show

Setlist – 2. Oktober 1985:
Born in the USA / Badlands / Out in the Street / Johnny 99 / Seeds / Darkness on the Edge of Town / The River / War / Working on the Highway / Trapped / I’m Going Down / Prove it all Night / The Promised Land / My Hometown / Thunder Road / Cover Me / Dancing in the Dark / Hungry Heart / Cadillac Ranch / No Surrender / I’m on Fire / Growin‘ Up / Rosalita (Come Out Tonight) / This Land is your Land / Born to Run / Bobby Jean / Ramrod / Twist and Shout / Stand on it / Travellin‘ Band / Rockin‘ All Over the World / Glory Days

Die Auftritte im „Memorial Coliseum“ wurden professionell mitgeschnitten und acht Songs landeten letztendlich auf der 5 LP-Box „Live 1975 -1985“, die am 10. November 1986 veröffentlicht wurde. Im Vorfeld orderten die Geschäfte knapp 1,5 Millionen Exemplare und sorgten dafür, dass die „Live Box“ eine Woche später auf Platz 1 der „Billboard Charts“ stand (wir berichteten hier).


Bruce Springsteen „Live 1975 – 1985“

“Live 1975 – 1985″ ist nach der Garth Brooks Veröffentlichung „Double Live“ aus dem Jahre 1998 das meistverkaufte Live Album aller Zeiten. Es wird angenommen, dass seit 1986 ca. 13 Millionen Exemplare der „Bruce Springsteen Live 1975 – 1985“ Box weltweit verkauft wurden. Die „Recording Industry Association of America“ (RIAA) bedachte das Live Album am Jahresende 1986 mit 13 Platinauszeichnungen.

„Live 1975 – 1985“ TV Werbeclip

Die „Born in the USA“ Tour begann am 29. Juni 1984 und führte Bruce Springsteen & The E Street Band bis zum 2. Oktober 1985 auch nach Australien, Asien und Europa. Doch erst ab dem 5. August 1985 war es Bruce Springsteen möglich, in den grossen Sportstadien der nordamerikanischen Metropolen aufzutreten. Die „Born in the USA Stadium Tour 1985“ umfasste 28 Konzerte an der amerikanischen Ostküste, der Westküste sowie im Mittleren Westen. Zu den Shows kamen knapp 2 Millionen Besucher.

Die „Born in the USA Tour“ spielte insgesamt 85 Millionen Dollar ein und steht auf Platz 5 der „Highest-Grossing Tours“ der 1980er Jahre. Erfolgreicher waren nur Pink Floyd („A Momentary Lapse of Reason Tour“ 1987 – 1989), Michael Jackson („Bad Tour“ 1987 – 1989), The Rolling Stones („Steel Wheels Tour“ 1989 – 1990) sowie David Bowie („Glass Spider Tour“ 1987).

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Apr 19 2015

Wikileaks: Neuer SONY Vertrag für Bruce Springsteen?

Am 16. April 2015 veröffentlichte die Internetplattform „Wikileaks“ Dokumente und E Mails des sogenannten „Sony Hack“.

Vor fünf Monaten hatten Unbekannte weit über 200.000 Dokumente von Servern des japanischen Medienkonzerns gestohlen. Die ermittelnden Behörden gehen davon aus, dass die Hacker – die sich „Guardians of Peace“ nennen – aus Nordkorea stammen.

Aus den Unterlagen geht unter anderem hervor, dass Bruce Springsteen einen neuen Vertrag mit SONY geschlossen hat. Die neue Vereinbarung gilt bis zum Jahr 2027 und soll Bruce Springsteen Einnahmen in Höhe von 72 Millionen Dollar garantieren.

Bruce Springsteen soll sich im Gegenzug verpflichtet haben, in diesem Zeitraum 13 Alben zu veröffentlichen. Gerüchten zufolge soll es sich hierbei um 4 Studioalben, 5 Live-Alben sowie Box-Sets zu den Erfolgsalben „Born in the USA“, „The River“ und „Nebraska“ handeln.


Born in the USA (1984)

Die „Born in the USA“ Box könnte bereits in diesem Jahr veröffentlicht werden und 3 Disks beinhalten. Weitere Informationen sollen in Kürze folgen.

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Mrz 12 2010

Glenn Beck: „Born in the U.S.A. is anti-American“

Der bekannte amerikanische TV- und Radiomoderator Glenn Beck bezeichnete Bruce Springsteens Song „Born in the USA“ als unpatriotisch und antiamerikanisch.

NJ.com berichtet in diesem Zusammenhang:

The conservative TV host said that many people are filled with patriotic pride when they hear the song on Fourth of July and then „find out that Bruce Springsteen’s Born in the U.S.A. is anti-American.“ Beck then grimly read the lyrics for the song — which chronicles a working class man sent to Vietnam, has a friend who dies in the war, then comes home and struggles to find work — and suggests the song is propaganda, the report said. – Quelle

Ausschnitt aus der Glenn Beck Show:


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